Languedoc und Provence – Teil III

4.9
(43)

Heute Nacht wird es zum ersten Mal richtig kalt. Gerade noch 6 Grad zeigt das Thermometer an. Aber es ist ein wunderschöner Morgen. Die Vögel zwitschern und die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel.

So ein Wetter hatten wir uns für den Besuch des Grand Canyon de Verdon erhofft. Wir fahren auf der Straße von Moustiers-Sainte-Marie in Richtung Castellane, biegen aber nach wenigen Kilometern rechts ab auf die Route des Crêtes, eine Ringstraße entlang der Schlucht. Die Durchfahrt ist nur von dieser Seite möglich, da die Straße zur Einbahnstraße wird.

Der Fluss hat sich in die Kalkmassive der Haute-Provence eingeschnitten und die von hohen Felswänden überragte Schlucht des Verdon geformt. Sie wird auch Grand Canyon du Verdon genannt. Mit einer Länge von über 20 Kilometern und einer Tiefe von bis zu 700 Metern ist er einer der größten Canyons Europas.

Grand Canyon du Verdon
Grand Canyon du Verdon
Grand Canyon du Verdon
Grand Canyon du Verdon

Zahlreiche Aussichtspunkte bieten atemberaubende Ausblicke auf den Verdon und am Ende der Schlucht erreicht man nach Castellane. Hier gibt es einen schönen Übernachtungsplatz mitten im Ort.

Bevor wir die Heimreise antreten, gönnen wir uns ein letztes Frühstück in Castellane. Dann fahren wir auf der Route Napoléon in Richtung Norden nach Sisteron. Etwas außerhalb von Sisteron in Richtung Grenoble finden wir ein wunderbares Restaurant. In einem alten, liebevoll restaurierten Bauernhof ist ein geschmackvoll eingerichtetes Lokal entstanden.

Über Grenoble, Bern und Basel geht es zurück nach Hause.

Sisteron
Grenoble

Hat dir mein Reisebericht gefallen?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!